Qualifikation/Arbeitsmethoden

Qualifikation

  • Diplom-Psychologin (Johann Wolfgang Goethe-Universtität)
  • Psychotherapeutin (Heilpraktikergesetz) Rational-Emotive-Verhaltenstherapie nach Albert Ellis
  • Ausbildung zur psychologischen Gutachterin in der Verkehrspsychologie, Zulassung Kursleiterin Nachschulungskurse für alkohol- und drogenauffällige Fahranfänger
  • Ausbildung Hatha-Yoga-Lehrerin
  • Kursleiterin Meditation, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung
  • Gruppenanleitung nach Themenzentrierter Interaktion (TZI)
  • Gesprächsführung nach Carl Rogers

Arbeitsmethoden

  • Einsatz verscheidender psychologischer Methoden
  • Verbindung mit Entspannungsverfahren
  • Entlastung bei schwierigen Situationen
  • Analyse von Handlungskompetenz
  • Fragebogen, Test, Gespräch, Verhaltenstraining, Rollenspiele

Ein Beweggrund für meinen beruflichen Werdegang war mein Interesse daran, wie kreativ Menschen ihre Lebensaufgaben bewältigen. Insbesondere berührt es mich immer wieder, wie Menschen trotz schwieriger Voraussetzungen und Lebensbedingungen eine erfülltes Leben führen. Dieser Überlebenswille spiegelt sich in dem Bild der „Löwenzahnkinder“ wider, davon hat mir eine schwedische Kollegin berichtet. Es gäbe Menschen, die wie eine Löwenzahnpflanze durch die kleinsten Ritze, selbst durch Beton, zum Licht durchwachsen. Sie blühen und erleben eine Verwandlung zur Pusteblume, so wie Menschen die Fähigkeit habe sich zu verändern. Dieses positive Menschenbild begleitet mich seitdem und prägt meine Arbeit mit Klienten. Für mich ist es immer wieder eine sinnvolle Motivation Menschen ein Stück in ihrem Leben zu begleiten und sie in ihrer Lebensbewältigung zu unterstützen. Meine praktische Arbeit zeichnet sich durch theoretisches Hintergrundwissen und einen pragmatischen Einsatz von verschiedenen Methoden aus.

Studium
Während meines Studium vertiefe ich die Arbeits- und Organisationspsychologie, insbesondere die positiven und negativen Auswirkungen von Arbeit. In meiner Diplomarbeit habe ich über „Emotionsarbeit“ und psychische Belastungen bei Call Center-Tätigkeit geforscht, mit der Fragestellung: Was passiert mit Mitarbeiter/innen, wenn sie gezielt ihre Gefühle einsetzen müssen, damit sie ihre Arbeitsaufgabe ausführen können. Zum Beispiel, wenn jemand freundlich zu einem Kunden sein muss, obwohl die eigene Gefühlslage eher Verärgerung über das unverschämte Verhalten signalisiert (siehe Liste der Veröffentlichungen).

Berufstätigkeit
Nach dem Studium arbeitete ich mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Referentin. Die Tätigkeit hat mich theoretisch herausgefordert und weitergebildet, aber irgendwann habe ich mich gefragt: „Wozu hast du Psychologie studiert?“, weil ich sehr wenig persönlichen Kontakt zu Klienten hatte. Im Jahr 2004 habe ich mit „arbeit gestalten“ meine Selbstständigkeit in Teilzeit begonnen. Seitdem führe ich Psychotherapie, Beratung, Coaching und Trainings zu verschiedenen Themen (z.B. Stress und Bewältigung, Karriereplanung) durch. Die Erfahrung als freiberufliche Psychologin war für mich so positiv, so dass ich mich seit dem Jahr 2010 mit „arbeit leben gestalten“ in Vollzeit selbstständig gemacht habe.

Projekte
Erfolgreich und gesund arbeiten in Call Centern: Modellvorhaben zur Verbesserung von Arbeitsplätzen in Call Centern (www.ccall.de)
Gesund und sicher eine Existenzgründen: Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Existenzgründungen (www.guss-net.de)
Integration durch Qualifikation: Entwicklung von Kompetenzfeststellungsverfahren und Coaching von Migrantinnen und Migranten

Veröffentlichungen
Dormann, C., Zapf D. & Isic A. (2002). Emotionale Arbeitsanforderungen und ihre Konsequenzen bei Call Center-Arbeitsplätzen. Zeitschrift für Arbeits- & Organisationspsychologie, 46, 201-215.
Dormann, C., Isic, A., Ulmann, N. & Weser, D. (2001). Die Beurteilung der Dienstleistungsqualität durch Patienten bei allgemeinärztlichen Praxen, eine Pilotstudie. Unveröffentlichtes Manuskript, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt.
Isic, A. & Zapf D. (2002a). Modellvorhaben zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Call Centern: Abschlussbericht Arbeitspsychologie. CCall-Report Verwaltungsberufs-genossenschaft. Der Bericht kann unter www.ccall.de heruntergeladen werden.
Isic, A. & Freigang-Bauer, I. (2002b). Schwerpunkt Gesundheit: Psychische Belastungen in Call Centern. Personalwirtschaft, 5, 14-16.
Isic, A., Dormann, C. & Zapf, D. (1999a). Belastungen und Ressourcen an Call Center- Arbeitsplätzen. Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 53, 202-208.
Isic, A. (1999b). Arbeit im Call Center – psychisch belastend! Computer-Fachwissen für Betriebs- und Personalräte.
Zapf, D., Isic, A., Bechtholdt, M. & Blau, P. (2003a). What is typical for Call Center Jobs? Job Characteristics, and Agent-Customer Interactions in different Call Centers. European Journal of Work and Organizational Psychology, 12 (4), 311-340.
Zapf, D., Isic, A., Fischbach, A. & Dormann, C. (2003b). Innovative Personal- und Organisationsentwicklung. Göttingen: Hogrefe.
Zapf, D., Vogt, C., Seifert, C., Mertini, H. & Isic A. (1999). Emotional Work as a Source of Stress. The Concept and Development of an Instrument European. Journal of Work and Organizational Psychology, 8 (3), 371-400.

 

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